Wer kennt diesen Ausruf nicht? Egal ob Dummheit, Ignoranz, Oberflächlichkeit oder Unfähigkeit - an allen Ecken und Enden sind diese negativen Eigenschaften anzutreffen. Mal stecken sie im Detail, mal sind sie unübersehbar, aber immer sind sie nervig.

Auf dieser Seite sind nun die Widrigkeiten zu finden, mit denen ich mich persönlich herumärgern darf. Ich gebe mir alle Mühe, die Vorfälle objektiv darzustellen - dass die Beteiligten dabei meist nicht sonderlich gut wegkommen, ist nicht meine Schuld...

Ich möchte ein Paket aus der DHL-Packstation holen, als das Display nur lapidar anzeigt "Login nur noch mit Goldkarte möglich."
Als Packstations-Nutzer hat man eine PostNummer und die geheime PIN. Bisher waren beide Logins möglich: Mit der Goldkarte, auf der die PostNummer gespeichert ist oder per Eingabe der PostNummer über das Ziffernfeld.
Letzteres geht nun nicht mehr. Dafür bekomme ich eine tolle Antwort von DHL:

Durch die Verpflichtung zur Nutzung der Goldcard (die jeder registrierte Kunde erhalten hat) wird der Missbrauch von Zugangsdaten (beispielsweise durch Phishing ) deutlich erschwert ? ein wichtiger Schritt zu noch mehr Sicherheit.
Um den PACKSTATION Service nutzen zu können, muss sich jeder Kunde einzeln und mit einer separaten eMail Anschrift anmelden. Dies gilt vor allen bei Familien, wenn mehrere Familienmitglieder den Service nutzen möchten.

Das heisst im Klartext, dass ich eine eigene Goldkarte brauche, und Diana auch. Ich kann dann auch nur meine Pakete aus der Packstation holen, und Diana nur ihre.
Dass man als mündiger Bürger vielleicht selbst entscheiden möchte, mit wem man seine PostNummer teilt (damit der Partner z.B. ein Paket mitnehmen kann, wenn er an einer Packstation vorbei kommt) sieht DHL leider nicht so.
Für mich ist die Packstation und der DHL-Verein damit gestorben. Ich werde nun, wo ich kann, auf andere Versandservices zurückgreifen - die auch günstiger als DHL sind.
Da werde ich von dem Spammer Hr. Erwin Zabel wiederholt mit "Einladungen" zu diesem dämlichen Freundschaftsnetzwerk belästigt. Also versuche ich, Kontakt zu den Betreibern aufzunehmen, um diese Belästigung zu melden.
Wunderbar, auf der Webseite gibt es auch ein Kontaktformular. Also tippe ich meinen Fall dort ein und schicke es ab. Und was bekomme ich von support@wer-kennt-wen.de als Antwort?

Hallo Tom,
bitte nutze für diese Art von Nachrichten das Meldeformular. Klicke einfach auf den Melde-Button, der unter den betreffenden Bildern, Profil- oder Gruppen-Fotos zu finden ist. Auf diese Weise können wir die Meldungen schneller überprüfen und somit unkompliziert bearbeiten.
Falls Du uns den Inhalt einer Nachricht melden willst, kopiere uns diesen Text in das Meldefeld hinein, da wir Deinen persönlichen Posteingang nicht einsehen können.
Details zu Gründen, Maßnahmen oder Personen werden aus Datenschutzgründen nicht herausgegeben. Sowohl Melder als auch die gemeldete Person werden per E-Mail informiert.
Viele Grüße,
Anna

P.S.: Antworten an diese E-Mail-Adresse werden nicht beantwortet. Bitte stelle eine erneute Anfrage.

Also gut, nochmal langsam, auch für eine "Anna" zum mitschreiben…
Ich bin kein Mitglied in deren Verein. Ich werde aber von einem deren User belästigt. Ich sehe keine Melde-Buttons, weil ich kein Mitglied bin. Ich habe daher das einzige "Meldeformular" benutzt, um eine Beschwerde zu verfassen.
Aber ich gebe nicht auf. Versuche erneut, jemanden vom wer-kennt-wen-support zu erreichen, der vielleicht einen positiven IQ aufweisen kann. Diesmal bekomme ich einen echt hilfreichen Tipp:

Hallo Tom,
bitte doch eine/n Freund/in von Dir, das betreffende Profil zu melden. Auf diese Weise können wir den Vorfall schneller überprüfen und somit unkompliziert bearbeiten.

Vielen Dank für Deine Unterstützung.

Viele Grüße,
Sebastian

Den Wer-kennt-wen-und-wen-interessiert-das-überhaupt Leuten scheint es nicht ins Hirn zu gehen, dass jemand dort nicht seine sämtlichen Freunde verwaltet.
Wie der Support ja selbst schreibt, ist er ausschließlich darauf konzentriert, unkompliziert (für sich) zu arbeiten (vielleicht um den fehlenden IQ auszugleichen?); aber nicht auf Benutzerfreundlichkeit.
Und noch spannender ist die Frage, wieso gibt es auf den wer-f***t-wen Seiten ein Meldeformular, wenn alle dort hinterlassenen Meldungen mit "bitte nutze für diese Art von Nachrichten das Meldeformular" beantwortet werden?
Exakt das selbe Verhaltensmuster wie schon im Mai 2003: Telefonisch wird mir eine Gutschrift (eines zu unrecht abgebuchten Betrags) versprochen. Und wieder werde ich einfach von der Telefontante schamlos belogen, denn es folgte keine Gutschrift.
Das Ganze geht dann 3 Monate lang so, in denen ich bei jeder Rechnung wieder reklamiere, dass die jeden Monat auf's Neue versprochene Gutschrift doch noch nicht verrechnet ist.
Komisch, als mir der Kragen platzt und ich eine Vorstandsbeschwerde zu Händen Herrn Obermann einreiche, meldet sich die Telekom von sich aus bei mir und verspricht, die Sache aufzuklären. Eine Woche später habe ich meine Gutschrift. Geht doch! Aber leider nur so.
Ich muss mich doch sehr wundern und ärgern. Gut, ich hatte mir vor 10 Monaten einen PC zu einem 0% Kredit bei der damals noch Citibank finanziert. 599,-EUR a 10 Raten macht 59,90 pro Rate - so steht es auch in dem Vertrag, den ich unterschrieben habe.
In der Tat ist es so, dass die feine TargoBank statt der letzten Rate einen Phantasiebetrag von meinem Konto abgebucht hat. Diese unrechtmäßige Abbuchung habe ich selbstredend storniert.
  1. Heute bekam ich von denen eine 2. Zahlungserinnerung
    - obwohl ich nie eine 1. Zahlungserinnerung erhalten habe. Prekäres Detail: Die Stornierung habe ich am 22.3. veranlasst - die "2. Zahlungserinnerung" ist mit 26.3. datiert. Wann hätte ich denn auf die angebliche 1. Zahlungserinnerung reagieren sollen?
  2. Darin fordern sie die Zahlung von 59,91 EUR
    - obwohl dieser Betrag nie vertraglich vereinbart war.
  3. Des weiteren fordern Sie die Erstattung von zusätzlichen Kosten
    - die ich nie verursacht habe.
Den vertraglich vereinbarten Betrag von 59,90 EUR hat die TargoBank leider vergessen, fristgerecht abzubuchen. Dass die mir nun die Schuld (und beliebige Kosten) für deren Inkompetenz in die Schuhe schieben wollen, ist eine absolute Frechheit.
Vor allem: Ich finde keine rationale Erklärung für diesen "Rundungsfehler". Zum einen gibt es bei der Division keinen Rest, der falsch gerundet werden könnte. Zum anderen sind die Raten im Kreditvertrag richtig ausgewiesen.
Daraus ziehe ich den einzig möglichen Schluss, dass es sich um Betrug handelt: Das Kreditinstitut versucht willentlich, von Kunden mehr abzukassieren, als vereinbar. Auch wenn es nur Cent-Beträge sind - in Summe kommt da sicherlich einiges zusammen.

Nachtrag: Nach über 3 Wochen (und vielen Nachfragen) hat sich die Tagobank doch tatsächlich bequemt, mir zu antworten. Nachdem eine Frau Reimer mich telefonisch angeblich nicht erreichen konnte. Komisch nur, dass auf keinem meiner Telefone ein verpasster Anruf verzeichnet war. Aber wer will schon so kleinlich sein? Ein Anfruf, oder kein Anruf, die Gute hat mich eben nicht erreicht.
Heute ein Anruf, und alles wird aufgeklärt: Eine 1. Zahlungserinnerung hat es tatsächlich nie gegeben - die Targobank kann mir aber auch nicht erklären, wieso dafür trotzdem eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung gestellt wurde.
Bezüglich des falschen Betrags, wurde mir folgendes erzählt: Die Bank bucht ihre Beträge immer an einem festen Termin ab (kann ich so nicht bestätigen, aber glauben wir das mal). Wenn dieser Termin nun auf einen Samstag oder Sonntag fällt, kann der Betrag nicht abgebucht werden, und erhöht sich automatisch um ein paar Cent. Zitat: "Mal um 5 Cent, mal 10 Cent oder auch nur 1 Cent." Das habe ich mir nicht ausgedacht! Das wurde mir wirklich so gesagt. Klinge ich am Telefon wirklich so naiv?
Auf die Tatsache, dass meine Beschwerden per Fax und Webformular offenbar nie angekommen sind, und auch nur 50% meiner Mails beantwortet wurden, wurde gar nicht erst eingegangen.

Nachdem ich erfahren habe, dass die AXA mir eine schlechte Riester-Rente verkauft hat, lasse ich den Vertrag im November'09 (per Fax) stilllegen. Dennoch wird mir fleißig für Dez'09 und Jan'10 weiterhin Beiträge abgebucht. Ende Januar bekomme ich ein Schreiben, in dem mir mitgeteilt wird, dass mein Vertrag tatsächlich seit 1.12.2009 ruht.
Bearbeitungsdauer: Beachtliche 2 Monate! Leider läßt sich AXA nicht darüber aus, was mit den zuviel abgebuchten Beiträgen passiert.
Also schreibe ich die AXA am 1.2. an, und bitte um Klarstellung. Einzige Reaktion:

wir haben Ihre Mail an die Zentrale weitergeleitet, da dort der Vorgang bearbeitet wird.

Danach Funkstille. Sicherheitshalber lasse ich die ungerechtfertigten Abbuchungen von meiner Bank stornieren.
Am 4.2. bekomme ich von der AXA eine Gutschrift über die Summe. Vermutlich als Reaktion auf meine Anfrage. Leider ist dies aber auch die eizige Reaktion. Ich bekomme keinerlei schriftliche Antwort auf meine Anfrage. Wieso auch den Kunden mit Antworten auf seine Fragen belästigen, oder sich gar für die lange Bearbeitungsdauer (oder Abbuchungspanne?) entschuldigen?
Dumm nur, dass ich noch weitere Verträge bei der lieben AXA habe, und die nun einen unzufriedenen Kunden mehr.
Die Spielegrotte ist ein Online-Shop, der PC- und Konsolenspiele verkauft. Ich war dort Kunde.
Ende Dezember '09 bekomme ich eine Spammail, die mich aufhorchen läßt. Denn als Empfänger-Adresse ist die E-Mail angegeben, die ich ausschließlich für die Spielegrotte verwende, und die nur dem Shop bekannt sein kann. Entweder wurde der Shop gehackt, oder der Betreiber hat seine Kundendaten weiterverkauft.
Also schreibe ich den Shop am 29.12. an, berichte von meinen Befürchtungen und bitte um Erklärung, wie meine Daten in die Hände von Spammern kommen kann. Die nette Spielegrotte antwortet nicht. Ok, ist ja auch Silvester, und die Feiertage und überhaupt. Als ich die nächste Spammail bekomme, wiederhole ich meine Frage am 5.1.2010. Noch am selben Tag bekomme ich die Antwort:

sorry, die [erste] Email scheint dann wohl nicht angekommen zu sein.
Wir haben definitiv keine Daten weitergegeben, wie jemand an diese Emailadresse kommen konnte, können wir leider nicht nachvollziehen.

Aha. Dies bleibt die einzige und vollständige Antwort zum Thema Datenschutz. Dummstellen - gute Taktik. Sehr vertrauenserweckend.
Mittlerweile habe ich mich im Forum des Shops angemeldet. Dort finde ich Postings von anderen Kunden, die schon seit November über das selbe Phänomen klagen: Auch hier wurden Mailadresse gespammt, die exklusiv für die Spielegrotte genutzt wurden. Reaktion des Shops: Null.
Erst als das Thema eskaliert (200 Postings in 2 Tagen in dem Thread) und das Sicherheitsloch offengelegt wird (inkl. Screenshots von Kundendaten), fühlt die Spielegrotte sich am 12.1. bemüßigt, den Kopf aus dem Sand zu ziehen. In einem Newsletter versucht die Spielegrotte dann, sich in besseres Licht zu rücken:

wie manch einer vielleicht schon mitbekommen hat, müssen wir leider mitteilen, dass es in unserem System eine Sicherheitslücke gab, die dazu ausgenutzt wurde an Kundendaten zu gelangen. Wir sind derzeit noch dabei uns einen wirklich genauen und detailierten Überblick zu verschaffen, es könnten aber leider Daten wie Name, Adresse,E-Mail Adresse und teilweise auch Bankverbindung betroffen sein.
[...]
Wir haben das Thema Sicherheit stets Ernst genommen und stets Vorkehrungen zum Schutz gegen bekannte Angriffsmaßnahmen getroffen, leider wurde dabei eine kleine Stelle übersehen, diese wurde natürlich sofort geschlossen, das Geschehene lässt sich leider aber nicht mehr rückgängig machen.
[...]
es gibt Gerüchte, wonach wir angeblich seit bis zu 2 Jahren von dieser Lücke gewusst hätten.
[...]
In Wirklichkeit ist es so, dass die Angriffsmethode die genutzt wurde, vor ca. 2 Jahren allgemein (nicht jetzt uns betreffend) bekannt geworden ist. Wir sind damals sofort hergegangen und haben natürlich Sicherheitsvorkehrungen gegen diese Art Angriff getroffen und nachträglich in unseren Shop implementiert. Leider ist dabei trotz sorgfältiger Vorgehensweise eine einzige Stelle übersehen worden.
[...]
Ich, als Geschäftsführer, war nämlich, dass erste mal seit Gründung des Shops vor 7 Jahren, für eine Woche im Urlaub. 5-10 min nachdem meine Mitarbeiter von dem Vorfall Kenntnis erlangt haben (und das wohlgemerkt an einem Sonntag!), bekam ich eine SMS, dass es ein Problem gibt und ich mir das anschauen müsste, woraufhin ich wiederum in ca. 5 min den nächsten Internetzugang gesucht habe und die Lücke nach weiteren 10 min geschlossen habe. Sprich statt der Gerüchteweise 2 Jahre, hat es in Wirklichkeit 20-25 min nach Bekanntwerden des Problems gedauert, bis reagiert und die Lücke geschlossen wurde und das trotz Urlaub in einem fernen Land!

Die Lücke wurde also am 12.1. geschlossen. Erste handfeste Hinweise, dass Kundendaten der Spielegrotte entwendet wurden, gab es seit November'09. Selbst jemand mit der Note 7 in Mathe wird mir beipflichten, dass dieser Zeitraum mehr als 25 Minuten sind.
Nochmal zusammengefasst: Seit November'09 gab es Hinweise auf ein Sicherheitsleck. Alle Hinweise darauf hat die Spielegrotte geflissentlich ignoriert. Aktive Sicherheitsüberprüfung? Fehlanzeige! Erst als die Shopbetreiber öffentlich mit der Nase auf "die einzige Stelle" gestoßen werden, reagieren sie.
Als ich dann auf Löschung meines Kundenkontos bestehe, bekomme ich noch eine freche Antwort vom Geschäftsführer Marc Fettweis:

Deine Anschuldigungen sind leider wie auch alle anderen absolut aus der Luft gegriffen, ichw eiß nicht warum anscheinend einige Menschen es brauchen sich über andere aufzuregen, aber wem es hilft, der soll es halt so machen.
[...]
Die genannten Lücke ist uns Sonntag bekannt geworden und wir haben sofort reagiert.
Es blinkt nun mal keine Lampe auf "hallo ihnen wurden gerade Daten geklaut", sonst hätten wir logischerweise auch früher reagiert.

Stimmt, Lampen nicht, aber dafür Mails, aber die blinken ja nicht so schön...
Oder sollte ich besser Kundenabwimmeldienst sagen? Ich hatte mir etwas über ebay gekauft, und es an die Packstationsadresse schicken lassen. Was ich nicht wusste - der Absender hatte die Sendung als Einschreiben deklariert. D.h. ich muss den Empfang schriftlich bestätigen, was bei einer Packstation natürlich nicht möglich ist.
Was tut die liebe Post/DHL? Mein Päckchen zur nächsten Postfiliale umleiten, wie es bei zu großen Paketen oder voller Packstation üblich ist? Nein, denn das wäre ja zu kundenfreundlich! Stattdessen schickt DHL das Paket gleich an den Absender zurück nach England, ohne mich überhaupt zu informieren.
Als sich der Verkäufer bei mir meldet, bin ich ebenso verwirrt wie er. Beim Nachlesen des "Kleingedruckten" auf den Packstations-Internetseiten finde ich tatsächlich den Hinweis, dass Briefsendungen mit Zusatzleistungen nicht von Packstationen angekommen werden können. Schade auch. Mich interessiert aber auch, wieso solche Sendungen nicht einfach zu einer Postfiliale umgeleitet werden. Also frage ich beim Packstations-Kundendienst nach. Die Antwort:

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Briefsendungen mit Zusatzleistungen (z.B. "Einschreiben" oder "Nachnahme") von vornherein vom PACKSTATION Service ausgeschlossen sind.

Sendungen, die an eine PACKSTATION gesandt wurden, aber vom PACKSTATION Service ausgeschlossen sind, werden mit dem Vermerk "in PACKSTATION nicht zustellbar" an den Absender zurückgeschickt. In diesem Fall erhalten Sie keine Benachrichtigung.

Nun, das gibt exakt das Geschehene wider, beantwortet aber zu 0% meine Frage, wieso kein sinnvollerer Umgang mit solchen Sendungen möglich ist. Auf weitere Nachfragen meinerseits bekomme ich gar keine Reaktionen mehr.
Als ich schließlich frage, wie ich den Vorgesetzten des Packstationsteams erreichen kann, bekomme ich die Antwort:

Gern können Sie Ihre Anfrage mit dem Hinweis "Weiterleitung an Vorgesetzte" o. ä. an info@packstation.de richten. Ihre Anfrage wird dann an die zuständige Stelle weitergeleitet.

Klingt lustig? Ist es auch. Denn meine Mails in dieser Form wurden natürlich auch nicht beantwortet, und schon gar nicht vom Leiter des Kundendienstes.
Erst als ich die Pressestelle von DHL anschreibe, bekomme ich eine Reaktion:

Wie wir Ihnen schon geschrieben haben und Sie auch selbst schon nachgelesen haben, können keine Sendungen mit Zusatzleistungen in eine PACKSTATION eingestellt werden. Bei dieser Sendungsart handelt es sich z.B. um Einschreiben /Eigenhändig, Rückschein, Wertbriefe oder auch Unfreie Sendungen. Bei diesen Sendungen muss der Empfänger den Erhalt bei der Zustellung per Unterschrift beim Zusteller oder in der Filiale leisten.
[...]
Die Deutsche Post DHL besteht bei dieser Sendungsart auf eine Unterschrift, weil der Versender hierbei einen sichern Versand bezahlt und darüber natürlich auch einen Nachweis haben möchte. Dieser Nachweis ist bei der Abholung solch einer Sendung aus der PACKSTATION nicht gegeben.

Wir werden von unserer Seite aus versuchen, die Prozesse so zu ändern, dass diese Sendungsart nicht an den Versender zurückgesandt wird, sondern für unsere Kunden in eine Filiale umgeleitet werden. Wie schnell diese Umsetzung durchzuführen ist, kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht sagen.

So weit, so klar. Umleitung an Postfiliale ist nicht 'im Prozess' vorgesehen; eine Umsetzung wird aber geprüft.
Damit war die Sache für mich erledigt. Am gleichen Tag bekomme ich überraschenderweise aber auch noch eine Antwort vom Packstations-Kundendienst:

Briefsendungen mit Zusatzleistungen (wie z.B. "Einschreiben" oder "Nachnahme") sind vom PACKSTATION Service ausgeschlossen, da diese nicht mit den entsprechenden Identcodes versehen sind, die für die Einstellung in eine PACKSTATION notwendig sind. Daher können derartige Sendungen nur über den Briefzusteller unter einer Hausanschrift, oder aber nach erfolgter Benachrichtigung in einer Postfiliale, ausgehändigt werden.
[...]
Abschließend möchten wir Sie noch darüber informieren, dass unsere Brief- und Frachtzusteller aus Datenschutzgründen keinen Zugriff auf Ihre im PACKSTATION System hinterlegte Hausanschrift haben.

Plötzlich scheint eine 'Benachrichtigung' und 'Abholung in Postfiliale' doch möglich zu sein? Ja was denn nun?
Und dass die Zusteller keinen Zugriff auf meine Hausanschrift haben, halte ich für zweifelhaft. Außerdem wird meine Hausadresse für eine 'Umleitung in Postfiliale' doch gar nicht benötigt...
Wir suchen ein Regalsystem für eine Bücherwand. Das Besta-System sagt uns am meisten zu, und wir planen lange und ausgiebig, wieviele Regale in welchen Breiten und Höhen, mit welchen Schubladen, Vitrinentüren und Glasböden wir für die knapp 5 Meter brauchen.
Dann begeben wir uns zu dem Infoschalter, wo wir unsere Bestellung aufgeben, denn ein Teil der Sachen gibt es nicht in den Mitnahme-Hochregallagern, sondern über die Warenausgabe. Also zählen wir alle Posten auf. Die nette Mitarbeiterin tippt alles in den Computer, und... tja, beim Ausdrucken der Reservierung spinnt der Drucker.
Dieser Wink des Schicksals hätte mich schon stutzig machen müssen. Nachdem der Drucker gefixt ist, kann die Reservierung aber nicht einfach erneut ausgedruckt werden, nein, weil die Reservierung nicht gespeichert wurde, und so nicht wieder aufgerufen werden kann. Also wird eine neue Reservierung eingegeben. Alles nochmal von vorn, bis ... halt, da waren doch noch zwei Regale im Bestand, die sind nun nicht mehr da. Klar, die sind ja reserviert... Die Mitarbeiterin fragt telefonisch nach, und nachdem die erste Reservierung storniert wurde, sind auch die Regale wieder frei. Auch der Ausdruck klappt und vorerst zufrieden steuern wir das Hochregallager an, um die restlichen Sachen aufzuladen.
Doch schon die nächste unangenehme Überraschung. Von den Vitrinentüren, von denen wir 4 Stück brauchen, sind nur noch 3 da. Tja schade. Und von den eingeplanten 6 Türen sind noch genau Null da. Hier hätte die nette Ikearin uns zwar drauf hinweisen können, aber vielleicht sind die Türen auch just in der Viertelstunde von anderen Kunden leergeräumt worden...
Wir beschließen, eine andere Art von Türen zu nehmen, beten zu den Göttern des Pressspan-Olymps und stoßen auf eine schiere Menge dieser Türen. Wir Glücklichen. Mit fast allem, was wir brauchen schieben wir zur Kasse. Nur der Ausdruck, den wir haben, nimmt die Kasse nicht an. Wieder Telefonate der Kassiererin, dann brummelt sie etwas von Fehler im System, und dass sie nur eines (der zwei) Regale auf der Reservierung kassieren könne. Aber sie bietet an, das zweite Regal einfach als weiteren Posten zu kassieren.
Wir bringen also den ersten Teil der Einkäufe zum Auto und fahren zur Warenausgabe. Dort erwartet uns eine große Palette mit vielen, vielen Kartons. Doch von dem besagten Regal finden wir nur einen Karton. Die Rückfrage ergab: Es war überhaupt nur noch ein Regal auf Lager; das zweite Regal hätte uns gar nicht verkauft werden dürfen. Wir bekamen das Geld zurück und zwei Kaffeegutscheine. Was für eine Kulanz!
Zwischenresümee: Uns fehlen 2 Vitrinentüren und, ach ja, ein ganzes Regal. Auf Anfrage bekommen wir sogar die Info von Ikea Eching: Ja, die Teile gibt es alle noch im Ikea Brunnthal; und nein, reservieren könne man das nicht für uns. Also brechen wir schleunigst auf. Dort gibt es Vitrinentüren in Hülle und Fülle und auch das Regal. Geschafft, aber zufrieden fahren wir nach hause.
Aber es geht weiter. Schon beim Aufbau des ersten Besta-Regals merke ich, dass sich diese Möbelschrauben nicht in die Bodenplatte schrauben lassen. Warum, ist mir auch schnell klar: Weil auf der Unterseite bereits das Innengewinde für die Standfüße dort hineingeschraubt wurde. Also ist handwerkliches Geschick gefragt, um die Innengewinde rauszuschrauben und weiter hinten wieder im Bodenbrett zu versenken.
Am Tag später erfahre ich von einem Ikeaner des Kundenservice, dass dieses Problem schon 'seit langem bekannt' ist, dass sich aber nichts ändern werde. Tja, warum auch? Einmal gekauft, kann es Ikea ja egal sein, ob die Kunden die Möbel überhaupt aufgebaut bekommen.
Aber noch etwas anderes passt nicht. Nämlich die Schubladenfronten zu den Schubladen. Beides muss man separat kaufen, und hat dadurch die Wahl, verschiedene Schubladen (Halb oder Vollauszug) mit unterschiedlichen Fronten zu versehen. Eigentlich eine tolle Idee, wenn die Teile nur zusammen passen würden. Tun sie aber nicht. Auch hierzu habe ich den Kundenservice-Menschen befragt. Nach einigen Telefonaten kommt heraus: Die Schubladen mit Vollauszug sind neuer, aber sowas sei noch nie gemeldet worden. Er konnte mir auch nicht sagen, wann - oder ob überhaupt - dieser Makel berichtigt wird. Einziger, sehr hilfreicher Tipp: Ich solle jetzt nochmal Schubladen kaufen (die ohne Vollauszug), und ich könnte die anderen Schubladen ja innerhalb von 3 Monaten zurückgeben. Ob sich das Design der Standardschubladen mittlerweile nicht auch geändert hat, konnte er mir aber nicht garantieren...
Seit Juli diesen Jahres habe ich ein mobiles Endgerät, mit dem ich auch E-Mails verschicken und im Internet surfen kann. Im Dezember stelle ich fest, dass das Versenden von E-Mails plötzlich nicht mehr klappt. Ich bekomme nur die Fehlermeldung: "Nachricht konnte nicht gesendet werden. Überprüfen Sie Ihre Netzabdeckung und Kontoinformationen."
Hab ich alles mehrfach überprüft; stimmt alles. Ich kann ja auch Mails empfangen - nur eben nicht senden.
Mein erster Anruf bei der T-Mobile-Service-Hotline: Dort teilt mir ein freundlicher Mitarbeiter mit, dass dies ja ein technisches Problem ist und die Technik erst ab 08:00 besetzt ist. Ich solle doch dann noch einmal anrufen. Nix von wegen 24h-Service oder dass der Fehler zumindest schonmal aufgenommen würde.
Zweiter Anruf bei der T-Mobile-Service-Hotline: Kurz nach 08:00 versuche ich es erneut, wieder von meinem T-Mobile-Endgerät aus. Diesmal fragt mich eine Mitarbeiterin zualler erst nach meiner Kundennummer. Leider kenne ich meine Kundennummer nicht auswendig. Daraufhin weigert sich die Mitarbeiterin, mir weiterzuhelfen. Was soll denn der Scheiß? Ein mobiles Endgeräte nutze ich meist, wenn ich außer Haus bin - und die Kundennummer nicht zur Hand habe. Alternativ kann ich meine Kundennummer dem Endgeräte beilegen, um sie immer griffbereit zu haben, aber das widerspricht irgendwie dem Sicherheitsaspekt.
Dritter Anruf bei der T-Mobile-Service-Hotline: Ich krame die Kundennummer raus, nenne sie dem nächsten Mitarbeiter und werde prompt bedient. Er stelle mich zu einer Dame von der Technik durch, die mich freundlicherweise auf dem Festnetz zurück ruft. Gemeinsam prüfen wir alle Einstellungen meines Mobile E-Mail-Kontos (die sich - oh Wunder - alle als korrekt herausstellen) und führen einen Reset des Endgeräts aus. Auch ohne Erfolg; ich kann weiterhin keine Mails versenden. Daraufhin werde ich gebeten, in der Leitung zu warten. Und nach ca. 3 Minuten in der Warteschleife werde ich aus der Leitung geworfen.
Erneuter Rückruf der Dame? Fehlanzeige. Es scheint wohl zuviel verlangt zu sein, dass Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens merken, wenn sie jemanden aus der Leitung geschmissen haben...
Trauriges Fazit: Drei Anrufe - dreimal war die Reaktion der Service-Hotline nicht zufriedenstellend. Und mein Problem besteht zu der Zeit immer noch. Als leidtragender Kunde fasse ich die drei Beschwerde-Punkte in einer Mail zusammen und bitte um eine Stellungnahme der Leitung der Service-Hotline.
Wenige Tage später ruft mich ein T-Mobile-Techniker an, und möchte mir helfen, mein Problem zu lösen. Netter Versuch, aber ich habe die Lösung mittlerweile selbst herausgefunden: Klammheimlich (ohne die Kunden mit diesen Informationen zu belästigen) wurde der T-Mobile-Mailserver umgestellt, sodass man Mails nur noch unter der T-Mobile-eigenen Mail-Adresse verschicken kann. Seit ich das - notgedrungen - umgestellt habe, geht auch der Mailversand wieder. Die Info gebe ich dem T-Mobile-Techniker weiter.
Aber es kommt keine Stellungnahme zu meiner Beschwerde. Also wiederhole ich meine Anfrage, und bekomme die tolle Antwort:

Sehr geehrter Herr Gudella,
vielen Dank für Ihre Anfrage an T-Mobile.
Bitte loggen Sie sich in Ihr Mobil E-Mail Konto ein:
http://www.t-mobile.de/emailflatrate/0,14515,18173-_,00.html?WT.svl=100
Unter Einstellungen --> Handy einrichten können Sie erneut Ihr Mobile E-Mail Konto auf ihrem MDA Touch konfigurieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Multi Media Service
T-Mobile Deutschland GmbH
Aufsichtsrat: Hamid Akhavan (Vorsitzender)
Geschäftsführung: Dr. Raphael Kübler (komm. Sprecher),
Thomas Berlemann, Jiri Dvorjancansky, Philipp Humm, Dr. Peter Körner,
Günther Ottendorfer, Dr. Steffen Roehn
Eintrag: Amtsgericht Bonn, HRB 59 19, Sitz der Gesellschaft Bonn
USt-Id.Nr.: DE 122265872
WEEE-Reg.-Nr.: DE60800328

Was mich zu der Reaktion verleitet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
warum verarschen Sie mich?
Anbetracht Ihrer inkompetenten Antworten ist dies eine ernst gemeinte Frage.
Das TECHNISCHE PROBLEM ist mittlerweile gelöst, indem ICH ihrem Techniker die Lösung beschrieben habe!
Was ich nach wie vor möchte, ist die STELLUNGNAHME der Service-Hotline-Leitung dazu, wie man als Kunde bedient wird.
Daher zum wiederholten Male meine Bitte, diese Beschwerde dem/der Verantwortlichen für die Service-Hotline vorzulegen. Kann doch nicht so schwer sein...

Weitere 2 Wochen bleibe ich von einer Antwort von T-Mobile verschont. Dann flattert mir ein Brief ins Haus:

Sehr geehrter Herr Gudella,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 23. Dezember 2008. Sie erwarten völlig zu Recht, von uns kompetent und individuell beraten zu werden.
Bitte entschuldigen Sie, dass wir Ihre Erwartungen nicht erfüllt haben. Wir arbeiten intensiv daran, die Technik zu verbessern, damit Sie beim nächsten Mal mit der Leistung zufrieden sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Hoßbach Leiter Kundenservice

Soll das die lang erwartete Stellungnahme sein? Ich bin mir nichtmal sicher, ob Ralf Hoßbach eine Person ist, oder nur ein Pseudonym, unter dem Standardbeileidsfloskeln (wie die obere) verschickt werden. Nach dem Namen zu googlen, bringt lustige Treffer.
Offenbar gibt es eine schwarze Liste bei der T-Mobile-Hotline. Wessen Nummer darauf gelandet ist, wird nicht mehr zur Hotline-Beratern durchgestellt.
Wie ich darauf komme? Meine Gefährtin hatte eine Xtra-Card für ein Zweithändi bestellt und bekommen. Diese muss telefonisch aktiviert werden. Also ruft sie (von ihrem Händi aus) bei der T-Mobile-Hotline an und landet prompt in der Warteschlange. Den ganzen Abend versucht sie es immer wieder, erreicht aber nie einen Kundenberater. Auch am Vormittag des nächsten Tages wiederholt sich das selbe mehrfach. Und auch am Abend nimmt kein Kundenberater das Gespräch an.
Zur gleichen Zeit abends, als meine Gefährtin noch mit der Band-Ansage "Sie werden zum nächsten freien Mitarbeiter durchgestellt" hingehalten wird, wähle ich aus Spass dieselbe Hotline-Nummer - und bekomme sofort einen Kundenberater ans Rohr!
Zufall? Wohl kaum, denn 2 Tage später wiederholt sich die Szene (5 erfolglose Versuche meiner Gefährtin; ein einziger erfolgreicher Versuch von meinem Endgerät aus).
Und wieder bewahrheitet es sich: Die Telekomiker bekommen keinen einzigen Auftrag problemlos über die Bühne.
Gut, worum geht's diesmal? Seit wir eingezogen sind (siehe Februar, April und Mai 2003) haben wir DSL1000 und zuletzt den Tarif "Call Time/ISDN". Mittlerweile gibt es den günstigeren Tarif "Call & Surf Basic/ISDN" mit DSL-Flatrate bis 2000. Bei uns auf dem Land sind nur 1536 kbit/s möglich, aber damit kann ich leben; ist auf jeden Fall besser als DSL1000. Also setze ich mich am 14. Juni hin, und bestelle den neuen Tarif über die T-Home-Webseite, denn online gibt es nochmal 20,-EUR Rabatt, und warum die nicht mitnehmen?
Der erste Anlauf schlägt fehl, weil entweder mein Browser (kein IE) nicht unterstützt wird, oder "der Server überlastet ist", wie mir ein freundlicher Herr an der Hotline erklärt. Aber kulanterweise darf ich meine Bestellung auch bei ihm ordern und bekomme trotzdem meine Gutschrift. Klasse.
Weniger klasse fand ich, dass ich keine schriftliche Bestätigung meiner Bestellung bekomme. Ich frage vorsichtshalber (immerhin streiken ja die armen Leute) am 25. Juni nach und bekomme die Info, dass "im System gar kein Auftrag vermerkt ist". Und für diese Kundenverarsche wird gestreikt?
Aber ich gebe mich nicht so schnell geschlagen und starte einen neuen Onlinebestellversuch, der diesmal sogar klappt (ok, hab auch den IE benutzt). Beim Bestellen die nächste Ungeschmeidigkeit: Der Wunschtermin. Das Feld ist schon vor-ausgefüllt mit dem Datum des Folgetages. Passt ja, da sich nur der Tarif ändert. Aber beim Abschicken des Formulars dann die Fehlermeldung: Wunschtermin muss 12 Werktage in der Zukunft liegen. Ok, aber warum schlägt mir das die Webseite nicht vor? Stattdessen darf ich am Kalender die Tage abzählen. Bedienkomfort? Kundenfreundlichkeit?
Doch nach der Zählübung ist es soweit: Die Bestellbestätigung wird angezeigt. Eine Position "Call & Surf Basic/ISDN", eine Position "DSL 2000 (mit bis zu 1536 kbit/s)" und die Gutschrift für die Online-Buchung. Ok, warten wir eben nochmal zweieinhalb Wochen.
Ca. eine Woche später kontrolliere ich den Auftragsstatus auf der T-Home Website und siehe da: "Aktuell liegen uns keine Aufträge zu Ihrer Kundennummer vor." Aha, interessant. Eine telefonische Rückfrage ergab, der Auftrag ist schon vorhanden. Warum er nicht angezeigt wird, konnte mir aber auch niemand sagen.
Anfang Juli bekomme ich dann Post von T-Com. Meine T-Online Zugangsdaten. Ich versuche mich gleich mal auf der T-Online-Webseite zu registrieren. Klappt auch, aber meine Daten kann ich nicht ändern, weil ich angeblich kein T-Online-Kunde bin (wer hat mir dann die Zugangsdaten geschickt?). Eine Antwort auf diese Unstimmigkeit, die ich prompt angefordert hatte, ist mir T-Online bis heute schuldig...
Aber weiter am 11. Juli. Da soll die "Bereitstellung meines gewünschten Tarifes" erfolgen. Mittlerweile wurde das auch als Auftragsstatus angezeigt. Prima. Es wird 18:00, dann 18:30 und noch immer merke ich nichts von einem schnelleren DSL. Testseiten wie speedtest.net ermitteln noch immer schwache 920kbit/s. Auf der T-Home-Webseite unter "mein Anschluss" blinkt mir noch immer mein alter Tarif entgegen.
Also wieder zum Telefon gegriffen. Die Dame an der Auftrags-Hotline versichert mir, dass der Tarif heute bereits umgestellt wurde, die Änderung nur noch nicht auf der Webseite aktualisiert ist. Gut, glauben wir das mal. Interessanter ist da schon die Antwort auf meine Frage nach dem DSL 1500: "Wissen Sie, das ist auch nicht viel schneller als DSL 1000. Darum wurde da nichts umgestellt. Ich kann das aber beauftragen, wenn Sie das möchten." Geht's noch? Ich bestelle (und bezahle) DSL 2000, mit dem Wissen, dass ich eh nur 1500 bekomme, und dann so eine Antwort! Diese Kundenberaterin hat die Ausgliederung sicherlich verdient, denke ich mir.
Ich wähle einen anderen Ansatz: Da ich ja die Bestellbestätigung für DSL 2000 und das Ausführungsdatum habe, muss es sich um eine Störung handeln und ich rufe beim technischen Kundendienst an (die kostenfreie Leitung, nicht die 01805er Nummer). Man läßt mich auch nur 14 Minuten in der Warteschleife, bis jemand abhebt. Ich erkläre, dass ich trotz Tarifumstellung keinen schnelleren Internetzugang sehe. Der Hotliner sieht keine Bestellung für "DSL 2000, aber bei Ihnen gehen nur bis zu 1500kbit/s" (ich weiß!) und verbindet mich weiter. Ich gerate an eine freundliche Dame, die "auch nicht erklären kann", wieso da kein Auftrag vorliegt: "Da muss ein Bearbeiter die 1000 angekreuzt haben." So so, bei einer Online-Bestellung, ja? Auch meine (zum Glück schwarz auf weiß ausgedruckte) Bestellbestätigung fürs DSL 2000 läßt sie kalt. Zumindest verspricht sie, den Auftrag schnellstmöglich nachzureichen, damit mein Anschluss "in den nächsten Tagen" (vermutlich wieder 12 Werktage?) umgestellt wird...
Zwei Tage später bekomme ich eine witzige E-Mail vom Kundendienst:

Es ist richtig, Ihr Anschluss wurde nicht auf DSL mit bis zu 1536 kbit/s umgestellt.
Herr Gudella, an Ihrem Anschluss ist zurzeit die Option FastPath geschaltet. Bei einem Wechsel zwischen den DSL Anschlussarten fällt das Leistungsmerkmal FastPath automatisch weg, da sich die Leitungseigenschaften Ihres Anschlusses verändern. Um FastPath weiter nutzen zu können, muss die Option nach einem Wechsel erneut beauftragt werden.
Für eine erneute Bestellung von FastPath führen wir an dem betreffenden Anschluss zunächst eine technische Prüfung durch. Bei einem positiven Ergebnis erhalten Sie einen Aktivierungslink für FastPath. Ebenso ist es möglich, dass nach der Einrichtung des höherwertigen DSL Anschlusses FastPath nicht mehr für Sie verfügbar ist.
Herr Gudella, bitte teilen Sie uns unter diesen Voraussetzungen nochmals Ihren Wunsch zum Wechsel auf die höhere Geschwindigkeit per E-Mail mit.

Da kann ich nur sagen: Es stimmt, dass mein Anschluss nicht auf DSL 1536 kbit/s umgestellt wurde; richtig ist das aber nicht.
Wie schon gesagt, habe ich die Bestellbestätigung für DSL2000 (äh, 1536 kbit/s, ich weiß!!!) schwarz auf weiß vorliegen, und die Telekom hat diese Bestellung einfach ignoriert, weil irgendwelche obskuren (da mir nicht bekannte) Gründe dagegensprachen. Dass Fastpath ein Hinderungsgrund für den DSL-Upgrade ist, erfahre ich jetzt zum ersten Mal. Tolle Informationspolitik der Telekom...

Nachtrag: Seit ein paar Tagen habe ich nun DSL 1500. Das habe ich per Zufall herausgefunden. Eine Info von der netten Telekom hab ich bis heute nicht bekommen. Wieso auch? Es funktioniert doch jetzt. Warum da noch den Kunden informieren?
Und wieder ein Zeichen, dass ich nicht lernfähig, oder einfach zu optimistisch bin. Nach dem Reinfall im März 2005 hab ich es doch wieder gewagt, ein Activision-Spiel zu kaufen, und es mal wieder bitter bereut: Star Wars Battlefront. Erstmal läßt sich das Spiel gar nicht starten, weil angeblich nicht die aktuelle DirectX-Version installiert ist. Tatsächlich ist 9.0c installiert, das Spiel verlangt aber 9.0c . Nach erneutem Installieren von DirectX von der Spiele-CD (jetzt Version 9.0c) kann man das Spiel wenigstes starten.
Nachdem ich die Steuerung an meine gewohnte Tastenanordnung angepasst habe, starte ich das erste Probespiel. Das geht ca. 20 Sekunden gut - bis ich in eines der Vehikel einsteige. Plötzlich stimmen die Optionen (gespiegelte Y-Ache) und die Steuerung (Tasten für Vorwärts, Rechts, Links, etc.) überhaupt nicht mehr. Und verlassen kann ich das Fahrzeug auch nicht mehr, weil auch diese Taste nicht mehr zieht.
Wirklich tolles Spiel. Klasse programmiert. Macht richtig viel Spaß ... die DVD in den Mülleimer zu pfeffern.
Bin Einkaufen bei Obi und finde Brita-Filter im Angebot (6 Stück für 20 Euro) vor. Ich gehe zur Kasse und als ich den EC-Bon unterschreiben soll fällt mein Blick auf die Summe von 111 Euro. Ich sage, das bezahle ich nicht, denn überschlagsmäßig komme ich auf gute 80 Euro. Es stellt sich heraus: Im System werden die Brita-Filter mit 30 Euro geführt.
Dennoch soll ich "erst mal den EC-Bon unterschreiben". Wieso bitteschön, wenn die Rechnung sowieso storniert werden muss? Eine Kollegin von der Information wird gerufen, um die Rechnung zu stornieren. Anschließend schickt mich die Kassiererin zur selben Information, um dort den Preis im Computer ändern zu lassen.
Ob ich meine Einkäufe an der Kasse liegen lassen kann? Nein, aber ich kann auch direkt an der Info zahlen. Auch gut. Also laufe ich hinter der Info-Kollegin hinterher, die prompt meint, mich in die Fachabteilung weiterschicken zu müssen: "Ich hab doch gehört, wie die Kassiererin Sie zur Fachabteilung geschickt hat." Gute Ohren hat die Info-Frau also. Aber weder den Anstand proaktiv für ihre Kunden tätig zu werden, noch den Grips zu kapieren, dass ich in der Abteilung gar nicht zahlen kann (und deshalb genau dort bin, wo die Kassiererin mich hingelotst hatte).
Aber das "Weiterschicken"-Spiel mache ich nicht mit, sondern frage, warum sie nicht einfach in der Abteilung anrufen kann (die im Übrigen ganze 5 Meter von der Info entfernt ist). Nein, das ginge nicht (aus nicht näher definierten Gründen), ausserdem bräuchte sie den aktuellen Preis bestätigt und sowieso dürfe sie die Info nicht verlassen. Da mein Wort offenbar nicht reicht, um einen Preis zu bestätigen, frage ich mich, was ich dann in der Fachabteilung soll.
Plötzlich marschiert die Info-Frau dann doch selbst los - ich folge ihr. Vor dem Regal bleibt sie stehen, studiert die Preise und zeigt auf das 29,95-Preisschild: "Das ist doch der Preis." Netter Versuch, Schwester, aber nicht mit mir. Ich zeige im Gegenzug direkt daneben auf eine Palette mit Brita-Filtern, an der auf Augenhöhe ein Angebotsschild prangt, auf dem groß 19,99 EUR steht.
Während sie jetzt hecktisch jemanden aus der Abteilung sucht, gehe ich gemütlich wieder zur Information und warte dort. Schließlich kommt sie zurück und zerreißt dabei das Angebotsschild. Immerhin bekomme ich noch den Angebotspreis...
Trotz meiner schlechten Erfahrung (siehe Nov'05) mit FSC-Hardware falle ich wieder drauf rein. Ich kaufe einen Amilo-Laptop vom PC-Werksverkauf. Hübsches, neues Gerät. Als ich nach 2 Tagen mit dem Installieren fertig bin, merke ich, dass einer der drei USB-Ports nicht geht. Da das Gerät eine Bring-In-Garantie hat, kann ich es - nach 2 Tagen - zum Verkäufer zurücktragen und dann 2 Wochen darauf warten. Ich verlange stattdessen ein Austauschgerät, das ich auch prompt bekomme.
Doch auch diese Freude hält nicht lange. Für mein Gefühl wurde der Laptop immer ziemlich schnell ziemlich warm. Bis ich eines Tages herausfand, dass der eingebaute Lüfter gar nicht anspringt; und das wohl schon seit Anfang an. Hatte auch schon drei Abstürze, die ich im Nachhinein auf einen Hitzestau schieben würde.
Zusammengefasst: Drei FSC-Geräte hatten von Beginn an eine deutliche Macke. Hallo Qualitätssicherung, wo bist du?
Nun, der neue Laptop hat (wieso auch immer) eine Collect&Return-Garantie, d.h. ich muss ihn nicht zum Verkäufer zurückbringen, sondern er wird viel bequemer von zuhause abgeholt, was bedeutet: Ich muss a) mir einen Tag frei nehmen, um auf dem Abholdienst zu warten und b) kann ich den ganzen Tag nicht ausser haus, weil es der Paketdienst nicht fertigbringt, mir eine ungefähre Abhol-Uhrzeit zu nennen. Sonst könnte ich ja vielleicht den Abholer verpassen (der evtl. aber auch erst um 20:00 aufschlägt).
Aber gut, überraschend schnell (knapp eine Woche) bekomme ich das Gerät zurück. Bitronic, autorisierter Servicepartner von FSC, hatte im Datensatz bei "Zustand (Wareneingang)" folgendes vermerkt: "gebr. Kratzer, Flecken Back Cover + Top Cover". Sowohl vor der Einlieferung, als auch zum jetzigen Zeitpunkt ist der Laptop makellos, ohne jegliche Kratzer oder Flecken. Ich empfinde es als eine ziemliche Frechheit, wenn 'pro forma' solche Informationen aufgenommen werden, die absolut nicht der Wahrheit entsprechen.
Ganz offensichtlich dienen diese Falscheinträge zur Absicherung für den Fall, dass tatsächlich mal ein eingeschicktes Gerät bei der Reparatur Schaden nimmt. Dann kann sich der Reparaturdienst auf die -gelogene- Aussage berufen, das Gerät wäre bereits beim Wareneingang beschädigt gewesen. Sehr vertrauenserweckend!
Wir brauchen einen neuen Schrank. Aus Metall soll er sein, nicht zu groß und nicht zu klein. Im Internet sehe ich bei IKEA auf der Webseite die Metallschränke 'PS'. Scheinen mir geeignet zu sein, doch dann im IKEA Brunnthal gleich eine herbe Enttäuschung: Der Schrank, der auf den Internetseiten riesengroß für 69,- angeboten wird soll hier 74,90 EUR kosten.
Ein Verkäufer und ein Kundendienstberater die ich dazu befragte, stutzten genauso. Dann - nach einigem Suchen - erklärte man mir, die Preise im Internet gelten Deutschlandweit, aber nicht unbedingt für jedes IKEA-Haus. Ich halte das für Irreführende Werbung, denn trotz Kleinstgedrucktem auf der Webseite erwecken die Preise den Anschein, als gelten sie für das ausgewählte Einrichtungshaus.
Der Kundendienstler meinte dann sehr hilfreich: "Da kann ich leider nichts machen". Doch auf meine Frage, wer denn dann etwas machen könne, bekam ich ein pampiges "Niemand!" zurück. Also dass 'Niemand' auf Gottes Erden den Preis ändern, oder mir einen entsprechenden Nachlass geben könnte, kann ich einfach nicht glauben.
Bei soviel Kundenfreundlichkeit kommt mir die Erleuchtung, dass IKEA nichts mehr für mich ist. Ich überreiche dem Kundendienstler meine Family Card und kündige. Dennoch bekomme ich weiterhin die nervigen Newsletter; die ich nach dem dritten Versuch aber doch abbestellen konnte. Dafür flattert mir zwei Monate später ein Schreiben mit der 'neuen IKEA Family Card' anbei ins Haus.
Anscheinend gehen Kündigungen den IKEAnern sowas von am Arsch vorbei...
Irgendwann bemerkte ich, dass meine dort gehostete Webseite und auch der Mailserver nicht erreichbar waren. Fünf Tage lang habe ich erfolglos versucht, Kontakt zum dortigen Support zu bekommen, um zu erfahren, was los wäre. Alle meine Anfragen (telefonisch, per Fax, per E-Mail, per Webformular) wurden ignoriert.
Nach sechs Tagen bekam ich die knappe Info, dass die Probleme mit meiner Webseite gelöst wurden - was aber nicht zutraf. Es dauerte weitere 20 Tage, bis ich Zugriff auf meine Webseiten bekam.
Wie jedes Jahr erhalte ich die schriftlichte Aufforderung, unseren Gaszählerstand abzulesen. Wie jedes Jahr ist eine Rückantwort-Postkarte dabei. Neu ist hingegen das Anschreiben:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
viele Kunden haben angeregt, dass sie uns ihre Zählerstände selbst mitteilen möchten. Diese Anregung haben wir gerne aufgegriffen und für weitere Kunden die Möglichkeit geschaffen, ihre Zählerstände selbst zu erfassen.
Die Vorteile für Sie:
* Sie brauchen nicht auf den Ableser zu warten.
* Sie können entscheiden, wann Sie bis zum vorgegebenen Termin ablesen.
* Sie müssen niemanden in Ihre Wohnung lassen.

So weit, so toll. Aber zum einen liest es sich so, als wäre es eine Gnade der SWM, dass wir Verbraucher die Zählerstände jetzt selbst ablesen dürften. Dabei sind es doch die SWM, die davon am meisten profitieren. Hier werden enorme Personal- und Logistikkosten eingespart, wenn keine SWM-Techniker die Zähler in jedem einzelnen Haushalt ablesen müssen.
Zum anderen ist die Zählerstandsmeldung per Post bereits seit vielen Jahren etabliert. Ich fühle mich von der Augenwischerei "...Diese Anregung haben wir gerne aufgegriffen..." regelrecht verarscht. Was bezwecken die SWM damit? Einen alten Hut neu zu verkaufen?
Meine Bitte um Stellungnahme wurde von den SWM folgendermaßen beantwortet:

Da Sie im März Ihre Jahresrechnung haben, senden wir Ihnen zur Fälligkeit der Jahresrechnung die Ablesekarte zu. Sie lesen seit 2004 den Gaszähler selbst ab und teilten uns den damals Gasstand zur Abrechnung selbst mit.

Als Kunde der SWM fühlt man sich da völlig ernstgenommen! Langsam wird mir die (ungerechtfertigte) Gaspreiserhöhung klar: Die SWM brauchen das Geld um den IQ ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. Wer auch immer mir geantwortet hat, hat sich nichtmal getraut, seinen Namen unter den Text zu setzen; ist vielleicht auch besser so.
Ich entschließe mich, einen neuen PC zu kaufen. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis kommt der Scaleo von FSC in Frage. Zuhause dann die Enttäuschung: Auspacken - Einschalten - Geht nicht.
Fehlerursache: Keine Boot-Platte gefunden. Ok, vielleicht ist nur ein Stecker locker - aber ich kann das Gehäuse nicht öffnen ohne die Garantie zu verlieren. Zum Glück gibt es eine Support-Hotline von der Firma. Also rufe ich dort an. Die Hotline kostet 12 Cent pro Minute. Nach 6 Minuten in der Warteschleife wird die Verbindung beendet. Ich bin mal eben so 72 Cent losgeworden, ohne irgendeine Gegenleistung dafür bekommen zu haben.
Spöttisch grinst mir der Text entgegen: "Der Scaleo PC von Fujitsu Siemens Computers ist ein zuverlässiges Qualitätsprodukt. Vor der Auslieferung hat er mehrere Qualitätskontrollen durchlaufen." Tolle Qualitätskontrollen können das ja nicht gewesen sein, wenn man dort nicht merkt, dass sich der PC nicht einmal booten läßt.
Ich rufe die FSC-Webseite auf, und möchte meine Reklamation dort absetzen, doch ich muss feststellen, dass die Webseiten ausschließlich mit dem Internet Explorer zu erreichen sind. Damit schaffe ich es dann, meine Anfrage (mit Bitte um Rückruf) abzuschicken, und bekomme sogar eine automatische Bestätigungsmail.
Nach (immerhin nur) 2 Tagen eine Rückmeldung:

Da wir über keine Telefone verfügen und die gesamte Anlage über Rechner läuft, können wir Sie leider nicht zurückrufen. Bitte nehmen Sie telefonischen Kontakt zu unseren Helpdesk auf damit wir einen entsprechenden Auftrag auslößen können.

Am 19.11.2004 erhielten wir eine Rechnung für erhöhten Verwaltungsaufwand (4 Arbeitsstunden je 48,-EUR zzgl. Ust). Darin der Hinweis: "...zahlen Sie bitte innerhalb von 14 Tagen...".
14 Tage später, am 3.12.2004 überwiesen wir den geforderten Betrag.
Am selben Tag erhielten wir bereits per Mail eine Mahnung (inkl. Mahngebühr), weil die Rechnung selbst am 17.11.2004 ausgestellt wurde, und somit bis 1.12. hätte beglichen werden sollen.
Zehn Monate später, am 17.9.2005 erhielten wir "zur Kenntnisnahme" die Info, dass GoGeMa plant, diesen angeblich noch nicht beglichenen Betrag von der nächsten Mietpoolausschüttung einzubehalten.
Uns ist leider nicht bekannt, ob der dreiste Versuch, den Rechnungsbetrag ein zweites Mal einzufordern auf schlampige Buchführung zurückzuführen ist, oder es sich schlicht um einen Betrugsversuch handelt.
Ich habe ein neues Handy; ein Siemens S65. Und schon geht es los. Alles Zubehör (2. Ladegerät, Headset, MP3-Player) vom alten Handy kann ich wegschmeißen, weil die 'next Generation' selbstverständlich inkompatibel zu Bestehendem ist. Aber gut, damit muss man sich eben abfinden - auch damit, dass das neue Handy um einiges größer ist, und es keine vernünftigen Gürteltaschen dafür gibt.
Beim alten Handy war wenigstens noch ein Datenkabel für den Anschluss an den PC zum Datenabgleich dabei. Und ein Programm, das sich "Data Exchange Software" nennt. Jetzt brauche ich das nicht mehr, aber es läßt sich nicht deinstallieren. Stattdessen bekomme ich eine Fehlermeldung, dass mein Rechner nicht den notwendigen Anforderungen entspräche, um die Deinstallation zu starten. Aha, seit der Installation sind schon ein paar Win XP-Updates dazugekommen, aber von 'aufwärtskompatibel' haben die Programmierer von Siemens Mobile wohl noch nichts gehört.
Vertrauensvoll wende ich mich also an den Siemens Support, und fülle online eine Anfrage aus, wie ich die Software von meinem Rechner bekäme. Zurück kommt eine automatisch generierte Mail, mit dem Hinweis, ich solle die FAQ durchsehen - was ich bereit getan hatte. Immerhin ein Zusatz: "Sollte Ihnen diese Lösung nicht weitergeholfen haben, klicken Sie bitte auf 'Nein'." Doch wo ist dieses 'Nein'? Der beigefügte Link öffnet eine Webseite, in der weitere URLs als Text stehen. Also - selbst ist der Kunde - kopiere ich die URLs von hand in den Browser und tatsächlich kann ich schon auf besagtes 'nein' klicken.
Es öffnet sich ein Formular, in dem ich mein Problem näher beschreiben soll. Ich füge also die identische Fehlerbeschreibung ein weiteres mal ein, und schicke es ab. Tags darauf kommt eine Antwort. Wenn ich Probleme bei einer Deinstallation hätte, solle ich das Tool 'CleanUp' von Microsoft verwenden. Ich bin skeptisch, doch eine zweite Antwort stimmt mich zuversichtlich. Zitat: "Ich bin sicher das Sie mit CleanUp Ihren PC, genauso wie unsere Testrechner, von Überresten der SDS bereinigen können."
Also starte ich das Tool, aber die Software taucht gar nicht erst in der Liste der zu löschenden Programme auf...
Ich freue mich auf das neue XBox Spiel "Star Wars: Knight of the old Republic II", und kaufe es gleich am Erscheinungstag. Schon bald stellt sich heraus, dass das Spiel von Programmierfehlern nur so strotzt. Nachfragen beim Hersteller Lucasarts ergeben, dass ein Teil der Mängel so gewollt ist ("Because that is the way it's designed...") oder angeblich noch nie aufgetreten sind ("I've never seen this myself or heard about it up until now..."). Na klar, wer's glaubt.
Meine Anfragen beim deutschen Vertrieb Activision werden schon witziger beantwortet: "Ein erstes Update zum Spiel finden Sie bereits unter ..." Wie ich meine XBox-DVD patchen soll, erklärt mir der freundliche Activision-Support leider nicht. Auf meine wiederholte Bitte, mir zu helfen, bekomme ich schließlich die erschöpfende Antwort: "Bitte wenden Sie sich für einen Austausch des Produktes an den Händler..."
Das tue ich, und als ob ich's geahnt hätte: Auch die ausgetausche Version des Spiels zeigt die selben Fehlersymptome. Mal ehrlich, wenn eine Firma 60,- EUR für so einen Schrott verlangt und dazu null Support bietet - wen wundert es da noch, wenn man auf Raubkopien umschwengt? Ich habe bestimmt zum letzten Mal mein Geld für Spiele von Lucasarts oder Activision ausgegeben!
Am 21.12. fand ich eine Paket-Benachrichtigungskarte in meinem Briefkasten, mit dem handschriftlichen Vermerk, die Sendung könne am selben Tag ab 17:00 bei der Postfiliale abgeholt werden. Daraufhin war ich kurz nach 17:00 in der Filiale, wie 20 weitere Kunden, die ihre Post abgeben/abholen wollten. Immerhin waren bei dem vorweihnachtlichen Andrang zwei der drei Schalter besetzt.
Nach einer halben Stunde warten (um 17:40) bin ich endlich an der Reihe, aber die Dame am Schalter erklärt mir, dass sie das Päckchen nicht finden könne, weil der Auslieferer wohl noch nicht zurück sei. Was soll das denn bitteschön? Wenn eine explizite Zeit auf die Benachrichtigungskarte geschrieben ist, sollte man doch davon ausgehen dürfen, dass die Sendung danach auch sicher zu Abholung bereit liegt.
Also will ich unverrichteter Dinge die Filiale verlassen, doch genau wie bereits vier weitere Kunden stehe ich vor verschlossener Tür, weil die Filiale um Punkt 17:30 abgeschlossen wird, um keine Kunden mehr hineinzulassen. Aber auch nicht mehr heraus. Das ist mir noch nicht passiert, dass ich als Kunde eingesperrt wurde! Auf unsere Bitte, die Tür zu öffnen, wurde erst nach mehrfachem eindringlichen Wiederholen reagiert.
Aber was will man von einem Unternehmen erwarten, das mit dem Slogan wirbt "Ein Brief sagt mehr als 1000 Worte"? Aus was soll ein Brief denn sonst bestehen, als aus Worten?
Ich möchte mein Aktien-Depot von der DB24 zur Stadtsparkasse umziehen. Dazu wende ich mich an unseren Kundenbetreuer bei der SSKM und möchte ein Aktien-Depot eröffnen. Da ich die meisten Bankgeschäfte online erledige, soll natürlich auch online-Broking möglich sein. Diana hat ebenfalls ein Aktien-Depot und unser Berater fragt, ob wir nicht ein gemeinsames Depot führen wollen.
Das wollen wir, schließlich fallen dann nur einmal die Gebühren an - also wird ein neues Depot auf unser beider Namen eröffnet, und unserer Aktien dorthin verschoben (was teilweise mit Gebühren verbunden ist). Was uns der gute "Berater" aber verschweigt ist, dass nun keiner von uns beiden mit diesem Depot online-Broking machen kann. Wir bekommen die Wahl, noch ein Referenzkonto zu eröffnen (was wir nicht möchten), oder doch zwei getrennte Depots zu haben. Also werden die Aktien wieder zurückverschoben (wobei dieselben Gebühren wieder anfallen).
Zugleich sind beim Transfer meiner Wertpapiere von der DB24 zur SSK ein paar Aktien verloren gegangen, was mehr als seltsam ist, denn der Transfer-Auftrag umfasste den gesamten Depot-Inhalt. Nach über einem Monat sind noch immer nicht alle Aktien wiedergefunden...
Wir wollen unser Gäste-WC renovieren lassen (Einbau eines Saniblocks/Wand-WCs, die Wände verfliest, das ganze Programm). Wir geben der Firma Renovit den Auftrag, und nach einer Woche sieht das Gäste-WC so aus, wie wir uns das vorgestellt haben - zumindest fast.
Ohne meine Hilfe war der Handwerker allerdings nicht in der Lage, das Eckwaschbecken zu befestigen ("Die Schrauben passen ja gar nicht"; dass man auch andere nehmen kann, musste ich beim Baumarkt erfragen). Dass beim Einbau eine Fliese gebrochen ist, kann ich noch verschmerzen. Und auch damit, dass die entstandene Ablagefläche auf dem Einbauspülkasten sichtlich durchhängt, könnte ich leben. Aber bei normaler Belastung des WCs senkt es sich um bis zu 10mm. Auch die Wandfliesen um das WC herum bewegen sich dabei sichtlich vor und zurück, sodass ein Großteil der Fugen um diese Fliesen wieder aufgesprungen und teilweise ausgebrochen ist.
Der Handwerker kommt zum Nachbessern. Meint dabei, das hätte man besser ausmauern müssen, um den nötigen Halt zu bekommen. Nur zur Klarstellung: Es war derselbe Handwerker, der den Sanibock ursprünglich eingemauert hat! Bei der Aktion wird auch die gebrochene Fliese ausgetauscht. Mit den Worten "...muss alles noch trocknen, bitte einen Tag lang nicht benutzen..." verabschiedet sich der Handwerker und als ich das WC am nächsten Tag inspiziere, hat sich nichts gebessert. Es wackelt nachwievor. Zusätzlich hört man jetzt dabei ein mechanisches Klicken und mir fällt auf, dass die Fugen nicht mit Fugenkit sondern mit Silikonmasse gefüllt sind...
Also kommt der Handwerker zum zweiten Nachbessern. Diesmal ist der Fehler lokalisiert (warum erst diesmal?). Der verwendete Saniblock ist für Nassbau gedacht und müsste komplett einbetoniert werden; es gibt aber auch Saniblöcke für Trockenbau, wie in unserem Fall. Wieso ein ausgebildeter Handwerker nicht sofort auf den ersten Blick den Unterschied zwischen den beiden Typen erkennt, sondern munter mit dem Verfliesen beginnt, ist mir ein echtes Rätsel! Zumindest wird der ganze Saniblock ausgebaut und durch einen neuen ersetzt. Diesmal wird sogar die Deckplatte eben.
Ein weiterer Angebotspunkt was das Steichen der Wände. Auch das hat mehrere Anläufe benötigt, da die Farbe beim ersten Anstich nicht deckend war. Die Rechnung dafür bekommen wir nachgereicht - soweit ok. Nicht ok ist aber, dass die Firma Renovit uns darin abermals 37,20 EUR netto für eingebaute Eckventiele in Rechnung stellt, die bereits auf der Hauptrechung aufgeführt waren.
Auf meinen Einspruch bekomme ich keine Antwort. Dafür aber wochenspäter ein nettes "Erinnerung"sschreiben: Wir hätten wohl übersehen, den Posten zu begleichen. Nein, haben wir nicht - wir haben noch auf die korrigierte Rechnung gewartet.
Im Juni leuchtet während der Fahrt plötzlich die Motorkontrolllampe auf; ein Zeichen, dass irgendwo ein Fehler aufgetreten ist. Also bringe ich den Wagen zur Reparatur in meine Citroën-Werkstatt. Drei Wochen später ist die Jahresinspektion dran und nur einen Tag darauf leuchtet wieder die Motorkontrolllampe. Da Diagnosefehler (bei der ersten Reparatur) eingeräumt werden, geht die zweite Reparatur auf Gewährleistung.
Weitere zwei Wochen später leuchtet die Motorkontrolllampe erneut auf. Diesmal will die Werkstatt einen gründlichen Check machen und den Wagen für ein paar Tage behalten. Damit ich während der Zeit einen kostenlosen Leihwagen bekomme, kann ich den Wagen aber nicht selbst zur Citroën-Werkstatt bringen, sondern muss das über die zuständige Hotline "Citroën Assistance" melden. Die schicken einen Pannendienst, der zwar prompt kommt, beim Auslesen aber auch gleich den Fehlercode löscht.
Zumindest bekomme ich einen Mietwagen. Nur die Mietwagennotdienstgebühr i.H.v. 20,- EUR musste ich bar auslegen. Ich frage die Citroën Assistance, ob mir dieser Betrag zurückerstattet wird, und bekomme die Antwort: "Das kann ich jetzt gar nicht sagen. Versuchen Sie es doch einfach. Das ist wie beim Lottospielen - wenn man nicht spielt, kann man nicht gewinnen." Diese unglaubliche Weisheit des französischen Hotliners raubt mir tatsächlich die Worte. Wohin ich die Quittung schicken könnte, verrät er mir hingegen nicht.
Nach vier Werktagen (und erst auf eigene Nachfrage) erfahre ich, dass die Werkstatt den Fehler nicht reproduzieren kann. Somit ist keine Diagnose möglich. "Hätte der Pannendienst nicht...", ja hatte..., aber ist das mein Fehler, wenn die tolle Citroën Assistance so unfähige Pannendienste beauftragt?
Und überhaupt, was ist das denn für eine super Technik, wenn sich im Nachhinein nichtmal mehr die Fehler-Historie aus dem Bordcomputer herauslesen läßt! Das versteht Citroën also unter Qualität.
Allen Firmen, bei denen ich Kunde bin, ist seit 14 Monaten meine neue Adresse bekannt.
Allen Firmen? Nein, eine Niederlassung der Landesbank Berlin weigert sich beharrlich, meine neue Adresse zu registrieren.
  • Am 3.4.2003 hatte ich meine Adressänderung per Fax bekannt gegeben und um eine Bestätigung gebeten, die ich auch prompt erhalten habe.
  • Im Juni 2003 bekam ich noch immer Post an meine alte Adresse geschickt (die mich Dank Nachsendeantrag doch noch erreicht hat). Auf Nachfrage hieß es, die korrekte Adresse wäre seit April vermerkt (aha?), nur leider wären veraltete Daten verwendet worden (hä?).
    Interessanterweise habe ich seither keine einzige Post (Kontoauszug, Infos, etc.) mehr von der Berliner Bank erhalten.
  • Im Juni 2004 bekomme ich jetzt eine eMail (zumindest das muss ich anerkennen: so fortschrittlich war sonst noch keine Firma): "Bitte rufen Sie uns an. Ihre Post kommt zurück. Bitte teilen Sie uns per Anruf oder Fax mit Unterschrift Ihre neue Anschrift mit."
    Ich verweise auf die letzten beiden "Bestätigungen", dass meine Adressänderung angekommen sei, und bekomme die (mittlerweile dritte) Bestätigung...
Meine Bitte um eine Erklärung, warum es so schwer ist, meine Adresse ein für alle mal zu ändern, wurde bisher geflissentlich ignoriert.
Nicht zum ersten Mal finde ich einen Brief in der Hauspost vor, der an
  • einen fremden Empfänger (dessen Name logischerweise nicht am Briefkasten steht) und
  • eine fremde Adresse (ok, zumindest die Hausnummer ist dieselbe)
gerichtet ist. Hey, sollte "lesen" nicht zu den Minimalanforderungen von Briefträgern gehören?
Zudem ist das Schreiben mit "vertraulich" gekennzeichnet. Ich möchte ja nicht wissen, wieviele der an mich gerichteten Briefe schon woanders gelandet sind.
Am 17.2. dieses Jahres wurden von meinem Konto 222,42 Euro durch die SWM abgebucht. Laut einer Rechnung, die ich nie erhalten habe und für eine Verbrauchsstelle, in der ich schon seit über einem Jahr nicht mehr wohne. Nicht zu vergessen, dass ich bereits seit 1.9.2001 meinen Strom nicht mehr von den SWM beziehe.
Seither waren etliche Nachfragen meinerseits nötig, um schließlich folgenden Sachverhalt festzustellen:
  1. Angeblich hätte Yello Strom (mein damaliger Energielieferant) meinen Wiedereinzug in die Verbrauchsstelle zum 29.11.2002 bei den SWM gemeldet. Leider habe ich diese Aussage nur mündlich bekommen. Ich hatte mehrfach um eine Kopie dieser Meldung gebeten, aber bis zum heutigen Tag nichts dergleichen erhalten. Eine lahme Ausrede der SWM, oder hat Yello da wirklich Mist gebaut?
  2. Eine offizielle Anmeldebestätigung (des Wiedereinzugs) habe ich nie von den SWM erhalten, obwohl ich bis 28.2.2003 in der Verbrauchsstelle erreichbar gewesen wäre. Danach galt ein halbes Jahr lang ein Nachsendeantrag.
  3. Im Juni 2003 muss dann ein SWM-Mitarbeiter die Verbrauchsstelle aufgesucht haben, und da ich dort seit 1.3. nicht mehr wohnhaft war, wurde mir der Zeitraum 29.11.2002 - 02.06.2003 angerechnet.
  4. Allerdings wurde die Schlussrechnung aufgrund eines Bearbeitungs-Staus erst 7 Monate später (9.1.2004) ausgestellt.
  5. Diese Schlussrechnung wurde dann offenbar an die alte Adresse geschickt, von der die SWM selbst wussten, dass ich dort schon mindestens ein halbes Jahr nicht mehr wohnte.
  6. Zum 17.2.2004 wurde der errechnete Betrag von meinem Konto abgebucht, obwohl ich niemals eine Einzugsermächtigung erteilt hatte. Meine aktuellen Bankdaten haben die SWM fälschlicherweise einer Einzugsermächtigung entnommen, die ich für die Abbuchung meines MVG-Abos (und nur dafür) erteilt hatte, und die seit Kündigung des Abos Mitte letzten Jahres ebenfalls nicht mehr gültig ist.
    Datenschutz scheint in diesem Zusammenhang ein Fremdwort zu sein.
  7. Diese Abbuchung habe ich stornieren lassen, und obwohl ich meinen Einspruch umgehend an die SWM gemeldet habe, bekam ich unvermindert weitere zwei Mahnungen, in denen mir sogleich mit Inkasso gedroht wurde.
  8. Alles in allem haben mich die Mitarbeiter des SWM ServiceCenter freundlich, aber über vier Wochen lang hingehalten, ohne dass etwas unternommen wurde. Keine meiner Bitten wurden zufriedenstellen beantwortet.
Nach ausgedehnter Korrespondenz mit den SWM wurde die Forderung schließlich storniert. Doch im abschließenden Schreiben versuchen die SWM wieder, Yello zu belasten, und machen sich dabei erst recht lächerlich. Zitat: "...wurde uns von der Firma Yello Ihr Auszug aus oben genannten Räumlichkeiten zum 28.11.02 gemeldet..."
Hä? Selbst wenn tatsächlich mein Auszug gemeldet wurde, hätten die SWM erst recht keinen Grund, mir für den anschließenden Zeitraum Stromverbrauch zu berechnen.
Was muss ich bei der Durchsicht der letzten Rechnungen feststellen? Der Webhoster Strato, der für seine güstigen Preise bekannt war, hat doch mal eben die Preise klammheimlich um 400% erhöht. Kostete die "Webvisitenkarte A" früher monatlich noch 39 Pfennig, so wird mir nun fröhlich 69 Cent dafür abgebucht. Dass dieses Paket jetzt 69 Cent kostet, ist ja schön und gut. Den Vertrag hatte ich aber mit den damals geltenden Preisen abgeschlossen. Leider muss Strato auch 'vergessen' haben, mich über die Preiserhöhung zu informieren, sonst hätte ich ja den Vertrag kündigen können.
Noch ein ganz witziger Effekt: Vor zwei Jahren offerierte Strato ein 'Weihnachtsangebot': 2 Jahre lang keine monatlichen Kosten; und danach nur 39 Pfenning pro Monat. Nun ist die Zeit abgelaufen, und ich darf auch hier 69 Cent zahlen, also um einiges mehr, als ich damals 'gespart' habe.
Beim Umzug Anfang des Jahres hieß es, Yello Strom kann man nicht mitnehmen; da muss der alte Vertrag gekündigt und ein neuer angelegt werden. Gesagt, gewundert, getan.
Jetzt bekomme ich innerhalb einer Woche drei Briefe von den Gelben. Im ersten wird mir mitgeteilt, dass jetzt (nachträglich für über ein halbes Jahr) die Gebühren abgerechnet werden. Interessanterweise wird meine, seit über einem Jahr nicht mehr gültige Bankverbindung angegeben. Wenn die meinen...
Der zweite Brief enthält die Aufforderung meinen Stromzählerstand abzulesen. Und zwar bitte pünktlich zum 1. März 2003 - Datum des Briefes: 23. Oktober 2003. Ein Anruf, der eigentlich Klarheit verschaffen sollte, verwirrt mich nur noch mehr, da dort offenbar noch immer meine alte Münchener Adresse hinterlegt ist - obwohl der Brief an die neue Adresse geschickt wurde. Der Mann am Telefon ändert meine Adresse und meint, ich könne den Brief ignorieren. (das wird sich noch zeigen; ich hab da meine Zweifel)
Richtig lustig wird es aber erst mit dem dritten Brief. Eine 'Zahlungserinnerung': "...wir hatten versucht, wie vereinbart den monatlichen Abschlagsbetrag von Ihrem Konto abzubuchen. Ihre Bank teilte uns jedoch mit, Ihr Konto sei gelöscht..." Ach? Dass ich den neuen Vertrag mit meiner alten Kontoverbindung 'vereinbart' hätte, kann ich mich nicht erinnern. Wäre ja nicht so schlimm, wenn da nicht frecherweise 5,56 EUR als Rückläufergebühr berechnet wären. Also greife ich wieder zum Hörer, gebe meine Vertragsnummer an, und wundere ich mich (warum eigentlich noch?), dass ich als "Herr Gudella, aus München?" angesprochen werde. Nein, Kirchheim. Auch nicht Kirchheimach, wie es auf den Briefen steht. Kirchheim.
Ja, wieso da jetzt vom alten Konto vom alten Vertrag abgebucht worden wäre, könne er sich (und mir) auch nicht erklären. Und weder die Bestätigung für die Kontoänderung die ich erhalten habe, noch die Tatsache, dass schon früher Beträge von dem neuen Konto abgebucht wurden, ändert etwas daran, dass nachwievor meine alte Bankverbindung in dem gelben Chaos existiert. Aber er zeigt sich verständig und löscht gnädigerweise diese Rückläufergebühr.
Der Brüller ist aber das abschließende Schreiben, in dem es dann heißt: "Wir machen alles so einfach wie möglich." Bitte?
Wie jedes Jahr füllten wir die Lohnsteuererklärung aus, und da wir mittlerweile umgezogen waren, setzten wir die neue Adresse ein. Nach einer unbedeutenden Zeitspanne erhielten wir dann unseren Lohnsteuer-Bescheid ... selbstverständlich an die alte Adresse. Ein Glück, dass unser Nachsendeantrag noch funktionierte.
Also setzte ich im Juli ein Fax auf, mit der Bitte um Korrektur der Adresse und einer Bestätigung. Wochenlang keine Bestätigung. Im August und im September widerholte ich das Fax. Mit dem gleichen Resultat. Auf das vierte Fax (im Oktober) meldete sich dann eine Mitarbeiterin des Finanzamtes telefonisch bei mir, und meinte in nicht besonders freundlichem Ton (wozu auch?) "Das Fax hätten Sie sich sparen können. Wir geben keine Bestätigungen raus."
Na, vielen Dank sage ich da nur.
Gibt es etwas schöneres, als ein Himmelbett? Genau, ein komplettes Himmelbett.
Am 1. März hatten wir auf der Suche nach einem neuen Schlafzimmer beim Emslander in Landshut ein Himmelbett gesehen und bestellt. Lieferzeit hieß es seien 8-9 Wochen. Irgendwann bekamen wir dann auch den Liefertermin genannt: Mitte Mai, also nicht mal 11 Wochen Lieferzeit - was für ein Glück.
An dem Tag kam dann auch unser Schlafzimmer, nur die Vorhangstangen für unser 1,80m breites Bett waren nur 1,60m lang. Schon irgendwie seltsam, schließlich hat alles andere gepasst, aber ok. Eine Mängelbeschreibung wurde ausgefüllt, und man versprach uns baldigen Ersatz. Tags darauf kam nochmal ein Entschuldigungsschreiben, in dem lediglich aus unerfindlichen Gründen unser Namen falsch geschrieben wurde.
Dann erst mal nichts mehr. Eine Woche später haben wir eine Nachricht auf dem AB; von der Emslander Serviceabteilung und es täte ihnen leid, aber sie müssten den Termin für den folgenden Tag absagen, da die Vorhangstangen doch nicht vorrätig wären... Schade, vor allem, da wir von so einem Termin überhaupt nichts wussten!
Nach weiteren 2 Wochen dann ein erneuter Anruf: Sie würden kommende Woche um 17:00 die fehlenden Stangen vorbeibringen. An besagtem Tag stand der Auslieferer dann pünktlich um 13:00 vor unserer Tür, und hatte Glück, dass meine Gefährtin gerade nach hause kam. Diesmal waren 2,00m lange Stangen (statt den benötigten 1,80m) dabei...
Wir haben die Stangen dann kurzerhand selbst auf die entsprechende Länge gekürzt, um nicht wieder 4 Wochen auf die vielleicht richtigen Stangen zu warten.
Kein Monat ohne Telekom...
In der Mai-Abrechnung der Telekom war natürlich keine Gutschrift aus April (siehe dort) vorhanden. Also rufe ich abermals bei der Telekom an, und erkundige mich, was da jetzt wieder schiefgegangen ist. "Nichts" erhalte ich zur Antwort - eine Gutschrift wurde nie eingegeben. D.h. die letzte Telefontante hat mich einfach ganz frech angelogen!
Mittlerweile durfte ich schriftlich Widerspruch einlegen, und nun halte ich zumindest eine schriftliche Bestätigung, dass ich die Gutschrift (hoffentlich irgendwann) bekomme.
Von einer Entschuldigung ist in dem ganzen Schreiben nichts zu lesen. Das wäre zumindest ein freundlicher Zug an der dt. Telekom - aber nein.
Dass man Rundfunkgebühren bezahlen darf, obwohl man Null (in Zahlen: 0%) vom öffentlichen Rundfunk/Fernsehprogramm konsumiert, ist ansich schon eine Frechheit, aber nun gut, da werden halt alle Fernseher-Besitzer über einen Kamm geschoren. Kann man nix machen.
Aber: Anfang des Monats bekomme ich schon den zweiten Brief, ich solle mich doch gefälligst bei der gez anmelden. Auf meine wiederholten Mails, warum die gez plötzlich auf mich gekommen sind, habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Zumal meine Gefährtin seit Jahren immer brav für unseren Haushalt die gez-Gebühren bezahlt.
Leider kann man bei der Deutsche Telekom seinen Anschluß nicht einfach ummelden, wenn man umzieht, sondern muss ihn komplett neu beantragen. So kann die Deutsche Telekom wieder die kompletten Bereitstellungsgebühren berechnen.... und wenn man nicht aufpasst sogar doppelt.
So geschehen bei mir. In der März-Rechnung werden mir 44,45 EUR (netto) für "Bereitstellung T-ISDN xxl" berechnet. Und in der April-Rechnung dann nochmal 86,16 EUR (netto) für "Bereitstellung T-ISDN xxl inkl. T-DSL".
Auf meine Frage, wie das denn passieren könne, erhalte ich zur Antwort: "Muss wohl durch einen Fehler im Buchungssystem passiert sein. Sie bekommen natürlich eine Gutschrift über die 44,45 EUR."
Vor 2,5 Jahren hatte ich dort gekündigt, meine Versichertenkarte abgegeben und ein Bestätigungsschreiben meines Austritts erhalten. Jetzt erhalte ich per Post eine neue Versicherungskarte mit dem Kommentar, das die SBK hofft, dass ich auch weiterhin zufriedenes Mitglied sei.
Ein erster Anruf bei der Hotline bringt mich an eine Frau, die lapidar meint, sie könne da gar nichts nachsehen und ich solle die Karte einfach zurückschicken. Ein zweiter Anruf bei der SBK-Niederlassung vor Ort offenbart dann das Geheimnis: Ich werde immer noch als Mitglied geführt!
Wie kann sowas sein, da ich zum einen seit zweieinhalb Jahren keine Beiträge mehr an die SBK zahle und zudem noch eine Bestätigung meiner Kündigung in Händen halte?
Mitte November des Vorjahres kaufte ich bei Saturn im Pep einen Scott DVD-Player. Der hielt fast einen Monat durch (bis zum Ende der Umtauschfrist) und dann begann er, bei jeder zweiten DVD zu spinnen (DVD wird nicht erkannt, DVD springt bei der Wiedergabe, etc.)
Ende Dezember wollte ich ihn zurückgeben, aber da hieß es, das ginge nicht, das Gerät müsste eingeschickt werden. Daraufhin durfte ich dann fast 2 Monate lang warten - also doppelt so lange, wie das Gerät einwandfrei funktioniert hatte! Und dann bekam ich die Mitteilung, dass mir der Kaufpreis gutgeschrieben würde. Anscheinend war das Teil irreparabel.
Ende Januar hatte ich bei der Telekom angerufen und mitgeteilt, dass wir im Februar umziehen werden, und dass ich gerne mein ISDN und DSL mitnehmen möchte. Da wir auch die Telefonnummer behalten wollten, wurde am 9.2. der alte Anschluss ab-, und am 10.2. der neue Anschluss freigeschaltet, was erstaunlicherweise geklappt hat (gegen 20:00 Uhr und nach zwei weiteren Telefonaten an dem Tag).
DSL kann laut Aussage der Telekom aber erst dann geschaltet werden, wenn ISDN vorhanden ist (und dauert dann nochmal 14 Werktage). Was für mich unverständlich ist, denn DSL hat eigentlich überhaupt nichts mit ISDN zu tun. Aber gut, ich warte brav meine drei Wochen und während der Zeit vergewissere ich mich noch zweimal, ob der Termin (Fr. 28.2.) auch wirklich eingehalten wird. Beide male bekomme ich ein klares "Ja" zur Antwort.
Abends am 28.2. ist natürlich kein DSL geschaltet und ein Anruf ergibt, dass der Auftrag nur in einem von zwei Systemen der Telekom gebucht ist. Leider nicht in dem System, das für die Umsetzung zuständig ist. Freundlicherweise wird das 'sofort' nachgeholt, doch "die Zuständigen werden das wohl erst am Montag bekommen. Und dann dauert es noch 3 Werktage bis die Schaltung erfolgen kann."
Wir bestellen bei einem Versandhandel Katzenfutter und Katzenstreu. Das Streu ist mit 20kg recht schwer, also kommt das in einem separaten Paket. Obwohl wir an dem Tag sicherlich bis 8:30 zuhause sind (Paketbote kommt normalerweise gegen 7:30) finden wir erst abends eine Abholkarte im Briefkasten vor.
Am anderen Tag gehen wir zur Post und wollen die beiden Pakete abholen. Aber nur eines ist auffindbar. Das zweite wird als vermisst gemeldet. Am Tag darauf erfahre ich vom Versandhändler, dass das Paket umgehend mit dem Vermerk "nicht abgeholt" zurückgeschickt wurde (obwohl nicht abgeholte Pakete eine bestimmte Zeit vor Ort gelagert werden müssen).
Nachdem ich letztes Jahr meine Bank gewechselt hatte, habe ich selbstverständlich überall meine neue Bankverbindung bekannt gegeben. So auch bei dem netten Verein. Die bieten sogar einen eigenen Punkt "Bankverbindung ändern" auf der Homepage an. Die Funktion habe ich genutzt, und bekam auch eine positive Bestätigung.
Doch jetzt bekomme ich eine Mahnung, dass der fällige Jahresbeitrag nicht eingezogen werden konnte, da meine Bankverbindung nicht mehr exisitere. Die alte Bankverbindung existierte tatsächlich nicht mehr, war aber immer noch in deren Unterlagen gespeichert.
Das nachträglich zu korrigieren wäre ja kein Problem; was mich aber ziemlich sauer macht, sind die 14,- EUR die im gleichen Zug als Storno- und Bearbeitungsgebühr verlangt werden - für einen Fehler, der wohlgemerkt nicht mein Verschulden war.
Ich schicke meine Gefährtin zur Post, um einen Umschlag als Warensendung zu verschicken. Warensendung kostet erheblich weniger (nur 66 Cent) als ein Großbrief (1,44 EUR). Der Postler hinterm Schalter aber zückt eine Preisliste und zeigt, dass die Warensendung zu 66 Cent nur 10mm hoch sein darf (meines war ca. 20mm). Dass bei den Höchstmaßen aber eine Fußnote auch ganz andere Größen zulässt, verschweigt er natürlich und kassiert mit 1,53 EUR mal eben locker den 2,5-fachen Preis.
Bei der Stadtsparkasse hatten wir das Darlehen für unseren Hauskauf beantragt. Nachdem wir schon lange nichts mehr von der Stadtsparkasse, gehört haben, bitten wir um Rückruf unseres Ansprechpartners (seines Zeichens Filialleiter).
Auf sein Anraten hin hatten wir die Einrichtung des Hauses explizit im Kaufvertrag aufführen lassen, um die von der Grunderwerbsteuer auszunehmen (Ersparnis: ca. 400 EUR). Dann eröffnet er uns, das wir diese Summe (immerhin 23.000 EUR) aus Eigenmitteln beizusteuern hätten! Aber 'großzügigerweise' könnte uns die Bank anbieten, diesen Betrag als Sonderzahlung (4 Jahre je 7.000 EUR = 28.000 EUR) zu begleichen.
Etwas später beruhigt uns der gute Mann, dass er die Sonderzahlung auf 5x 5.000 EUR zurückschrauben konnte. Doch als wir den Darlehensvertrag unterschreiben, fällt uns der Passus in's Auge: "Neben der monatlichen Sparrate ... [sind] zusätzlich 5.000 EUR jährlich ab dem Jahr 2003 bis einschließlich 2008 einzubezahlen."
Hallo? 2003 bis 2008 inkl. sind bei mir 6 Jahre; und nicht die 5 wie vorgesehen. Die Mutmaßung "da hat die Bearbeiterin sich wohl vertan; hat 2003 plus 5 gerechnet" klingt so erbärmlich, dass einem der Mann fast leid tun könnte. Ein Versehen? Von jemandem, dessen Job es ist, solche Fristen festzulegen? Selten so gelacht. Und muss ich wirklich noch erwähnen, dass besagte Bearbeiterin natürlich telefonisch nicht erreichbar war (angeblich war der Anschluss belegt)...
Später stellt sich heraus, dass 'immer schon' von 6x 5.000 EUR die Rede war. Also dürfen wir in Summe jetzt sogar 30.000 EUR Sonderzahlung leisten.
Da gibt es eine Webseite, die es jedem - der sich anmeldet - erlaubt, sein Familienbuch online zu führen. Ist ansich ja eine nette Sache... Aber: Anmelden kann man sich ganz fix. Nur das Abmelden, wenn man von den monatlichen 'Newslettern' genug hat, scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.
Zwar enthält jeder Newsletter einen Unsubscribe-Hinweis, doch weder der Link auf das Unsubscribe-Formular im Web, noch die Unsubscribe-Mailadresse funktionieren. Auf beide Arten habe ich mich mindestens zweimal abgemeldet - ohne Erfolg. Als letzte Möglichkeit habe ich dann meinen kompletten Account dort gelöscht. Doch selbst das - man ahnt es schon - half nicht.
Dazu stellen sich die Betreiber auch dumm wie Ziegelsteine, denn ich habe den ganzen Sachverhalt in mehreren Mails wiederholt dargelegt, mit der Bitte, mich manuell aus deren Mailverteiler zu löschen. Dennoch bekam ich die ersten Male als Antwort nur den Hinweis auf das Webformular, bzw. die Unsubscribe-Adresse...
Medion verkauft PCs - dagegen ist nichts einzuwenden. Aber Medion will auch Support leisten. Und das auch für andere PCs, zumindest lag meinem neuen Rechner von der Firma "Network" eine Hotline/Support-Karte von Medion bei. Der PC, auf dem "Network" stand, sah interessanterweise genauso wie ein Medion-Rechner aus - nur das der Einschaltknopf rot statt blau war.
Als ob ich die kommenden Probleme geahnt hätte, füllte ich tatsächlich diese Support-Karte aus, um mich als Kunden registrieren zu lassen. Als dann wenig später die ersten Probleme auftraten, und ich erstmals bei der Medion-Hotline anrief, war ich dort völlig unbekannt! Da frag' ich mich doch ernsthaft, warum ich mir die Arbeit mit der Postkarte gemacht hatte...?
Nun, ich wurde ad-hoc neu aufgenommen, wurde weiterverbunden und durfte dann mein Anliegen vortragen. Nachdem ein Bürger der östlichen Bundesländer mir Buchstabe für Buchstabe diktieren wollte, wie man "DxDiag" aufruft, wies ich darauf hin, dass ich a) schon etwas Ahnung von PCs hätte und b) selbst schon einige Versuche unternommen hatte, das Problem in den Griff zu bekommen (neueste Treiber, etc.). Das hat den armen Mann so verwirrt, dass er mit mir zwar 20 Minuten lang alle möglichen Einstellungen durchging (die ich zuvor schon 3x selbst getestet hatte), ohne mir wirklich helfen zu können.
Der Unfähgkeit bewusst, bedankte ich mich artig und versuchte mein Glück aufs neue allein. Durch viel Experimentieren (incl. kompletter Neuinstallation des Rechners) konnte ich schließlich eindeutige Zusammenhänge mit der Grafikkarte ausmachen. Entgegen besseren Wissens (oder war es reine Verzweiflung?) wählte ich wieder die Medion-Hotline an. Ein ähnliches Spiel begann von vorn, aber bereits nach 15 Minuten musste dieser Hotliner zugeben, keine Lösung zu wissen. Er gab mir Recht, dass wohl die Grafikkarte die Probleme auslösen würde, und gab mir den Tipp - auf den ich nienmals gekommen wäre - sie umzutauschen.
In meiner Not schrieb ich eine Mail, die sowohl an den MediaMarkt als auch an den Medion-Support ging, und in der ich neben einer konkreten Problembeschreibung auch alle bisher gemachten Lösungsversuche aufzählte.
Von Media Markt kam - zu meiner positiven Überraschung - ein paar Tage später ein Vorschlag, der sich tatsächlich als die Lösung des Problems herausstellt. (Anmerkung: Es lag an der Hardware, folglich tritt das Problem unter Umständen bei allen Rechnern der Verkaufsserie auf und meine Anfrage war sicherlich nicht die erste - weder bei MediaMarkt noch bei Medion.)
Und was kam von Medion? Erstmal gar keine Antwort. Dann, nach ganzen 2 Wochen erreichte mich folgendes Standardschreiben:

Sehr geehrter Herr Gudella,

gerne sind wir Ihnen bei Ihrem Problem behilflich, es gibt in diesem Fall jedoch zu viele verschiedene mögliche Ursachen, somit ist eine Fehlerbehebung auf elektronischem Wege leider nicht möglich. Wir würden Sie deshalb bitten, sich unter Angabe Ihrer Kundennummer und des Gerätes-Typs, an unsere telefonische Hotline zu wenden, um, gemeinsam mit einem unserer Techniker, eine Problemlösung zu finden. Unsere Service Hotline steht Ihnen von Montag bis Freitag zwischen 7.00 und 23.00 Uhr bzw. am Wochenende und an Feiertagen von 10.00 bis 18.00 Uhr unter der Nummer 01805 - 633 466 (24 Pf./min.) gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Medion Technologie Center
Andreas Schmidt

Ist es nicht traurig, dass Medion weit weniger Ahnung von den Rechner hat - für die sie offiziell den Support übernommen haben! - als ein Discount-Laden wie Media Markt?
Vielleicht versucht Medion auch nur, seine Kunden (da die Service Hotline ja kostenpflichtig ist) durch stundenlange, erfolglose Telefonate abzuzocken...
Beim Einrichten eines Postfachs von einem rüstigen Mitarbeiter wurde uns gesagt, daß sämtliche Post - also auch Päckchen und große Pakete - an die Postfach-Adresse geschickt werden können. Erst viel später (s.u.) erfuhr ich, daß man seit bereits 5 Jahren(!) keine sperrigen Pakete mehr an Postfächer schicken kann.

Nun wurde mir letztens ein Paket (mangels besseren Wissens) an eben jene Adresse geschickt, das nie ankam. Ich hatte mir alle Daten des Paketscheins vom Absender durchgeben lassen und ging zur Post, um Nachforschungen anzustellen. Fauler Kommentar des Postlers hinterm Schalter: "Tja, ohne den Paketschein selbst können wir gar nichts machen." Seltsamerweise bekam meine Freundin, die zwei Tage später nochmals nachfragte, von einer wesentlich kooperativenen Postbeamtin alle gewünschten Informationen.

Und diese sahen so aus, daß das Paket sofort an den Absender zurückgeschickt wurde - obwohl die Post normalerweise die richtige Auslieferungs-Anschrift heraussucht, und das Paket dann dem Postboten mitgibt.